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Gemeinschaftlich arbeiten...

 

Lehrertheater

 

2007 Premiere für das Lehrertheater am THG, 12 Lehrer begeistern mit dem Stück "Blut und Liebe" von Martin Luserke und begründen eine weitere THG-Tradition.

2011 Mit über 300 begeisterten Gästen war die Aula des Theodor-Heuss-Gymansiums jedes Mal ausverkauft. Das Lehrer-Theater hatte bei der Premiere von "Arsen und Spitzenhäubchen" von Joseph Kesselring genauso viel Spaß wie das Publikum.

2016 Nach den grandiosen Erfolgen der beiden Stücke, folgte nun eine Aufführung von Carl Laufs’ und Wilhelm Jacobys Komödie „Pension Schöller“.

Auch in 2017 soll es ein neues Stück geben, über das bereits Spekulationen im Umlauf sind. Zu erwarten ist wieder fröhliches Theater, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

 

 

Theater AGs - Die Rotzis und Die Ratten

 

Am THG gibt es zwei Theater-Gruppen, die aber oft auch kooperieren. Die Rotzis ist die AG für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7, während in der AG Die Ratten Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8 spielen.

Jede AG führt jedes Jahr ein Theaterstück auf. Zu Beginn des Schuljahres steht die Arbeit der Rotzis im Vordergrund, die in der Regel mit einer Aufführung zu Beginn des Kalenderjahres endet. In dieser Zeit wird der Text für die AG der älteren Schüler bearbeitet oder es wird nach geeigneten Stücken gesucht. In der Regel unterstützen erfahrene Spielerinnen und Spieler die Arbeit der Rotzis und übernehmen auch kleinere Rollen in deren Stücken. So lernen die Kleinen von den „alten Hasen“ und diese haben die Möglichkeit, weitere Erfahrungen zu sammeln. Nach der Aufführung der Rotzis nehmen Die Ratten ernsthaft ihre Arbeit auf, wobei auch hier immer wieder kleinere Rollen von jüngeren Spielern übernommen werden können. Die Aufführung findet dann in der Regel am Ende des Schuljahres statt.

Im Vorfeld trainieren wir Körpersprache und Stimme, erproben die Wirkungen verschiedener Choreografien und entwickeln Techniken zur Improvisation. Vor der Premiere proben wir auch an mehreren Wochenenden und in den Ferien. Teilnehmer sollten also unbedingt bereit sein, auch über den genannten wöchentlichen Termin hinaus zu proben.

Neben dem Schauspielen nähen und basteln wir am Bühnenbild und den Requisiten. Somit können auch Schülerinnen und Schüler, die nicht aktiv spielen wollen, an der AG teilnehmen. Diese Aktivitäten erstrecken sich allerdings dann nur auf einen begrenzten Zeitraum.

Einmal im Jahr unternimmt die Theater AG eine Exkursion. Wir besuchen ein Stück aus dem Bereich Kinder- und Jugendtheater an einem städtischen Theater, um zu sehen, wie die „Profis“ arbeiten.

 

 

Kunst AG

 

Mit einem Blick in unser Foyer der Schule sind unsere Schwerpunkte der Schule erkennbar. In mühevoller Kleinarbeit haben einige Schülerinnen und Schüler der Kunst AG die stützenden Pfeiler des Foyers verziert. Nun schmücken Mosaike aus Fliesen die Säulen und bilden damit drei Standbeine unserer Schule kunstvoll ab - MINT-Sport-Kultur. Auch die Vitrinen im Flur zum Raum 302 werden immer wieder mit kreativen Ergebnissen bestückt.

 

 

Oberstufenchor S.O.S.

 

Der Oberstufenchor S.O.S. bietet allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 die Möglichkeit, musikalisch aktiv zu werden oder zu bleiben. Vom einstimmigen Lied bis hin zum vierstimmigen Chorsatz werden hier aus verschiedensten Bereichen wie Klassik, Rock und Pop Stücke eingeübt. Das Programm wird in der Regel von den aktiven Musikern kreativ mitgestaltet, welches den Einsatz von schauspielerischen Einwürfen, tänzerischen Choreographien oder auch eine Zusammenarbeit mit kompletten Rockbands nicht ausschließt.

Der Chor S.O.S. besteht nun seit 2009 und präsentiert sich neben den Auftritten an „Musischen Abenden am THG“ auch auf anderen inner- und außerschulischen Veranstaltungen.

Seit 2013 wird jährlich ein Probenwochenende in einer Jugendherberge durchgeführt.

 

 

Schulorchester B:Funky

 

Das Schulorchester B:Funky richtet sich an alle Schüler aller Jahrgangsstufen, die ein Ochesterinstrument spielen. Zur Zeit bezieht es seine Mitglieder hauptsächlich aus den Bläserklassen. Das noch recht junge Orchester besteht seit 2011 und präsentiert sich hauptsächlich an den „Musischen Abenden des THG“. Gespielt werden in der Regel populäre Stücke sowie auch Originalliteratur für diese Besetzung.

 

 

Tanztheater

 

Über unser Tanztheater-Projekt in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Waltrop, der VHS Waltrop und der Firma On The Rock kann man sich unter folgendem Link informieren:

 

www.tanztheaterprojekt-waltrop.de

 

 

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Was wir nutzen...

 

Aula

In der ca. 320 Plätze fassenden Aula der Schule wurde eine Bühne eingerichtet, auf der bei Bedarf der große Raum oder auch ein „Kammertheater“ mit ca. 130 Plätzen bespielt werden kann. Die Ausstattung der aus Traversen und Podesten konstruierten Bühne wird stetig in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungstechnik-AG (LINK AGS) verbessert. Auch in puncto Technik kann sich unsere Aula sehen lassen, sie verfügt über eine komplette Sound- und Lichtanlage (PA, Mischpult, Funkmikrophone, Monitorboxen, Beamer, LED-Scheinwerfer u.v.m.). In der Nähe der Aula befindet sich ein Kostüm- und Requisitenraum. Große Bühnenbilder werden im Keller selbst hergestellt und gelagert.

 

Computerräume

Zwei Computerräume können genutzt werden, um allgemeine Recherchen, das Verfassen und Gestalten von Texten und die Bearbeitung von Film- und Fotomaterial zu gewährleisten sowie multimedialen bzw. Audio- und Videopräsentationen zu dienen.

 

Fachräume

Die Fachräume der Fächer Kunst (LINK KUNST) und Musik (LINK MUSIK) sind ebenfalls sehr gut ausgestattet. Neben der Grundausstattung mit Computer und Beamer sind in der Kunst wie auch in der Musik weitere technische Geräte für einen multimedialen kreativen Unterricht vorhanden (Soundanlage, mp3-Player, Mikrophone, Präsentationskameras etc.).

 

Sammlungen

Theaterrequisiten und Kostüme werden in einem eigenen Theaterraum hinter der Aula gelagert. Die Kunstsammlung ist mit vielen Exponaten und vor allen Dingen mit (Verbrauchs)Material für den Unterricht bestückt. Für die zahlreichen Musikinstrumente und Noten stehen gleich zwei Sammlungsräume für die Musik bereit.

 

 

 

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... und außerdem...

 

Für kulturelle Veranstaltungen unter Berücksichtigung des aktuellen Themenschwerpunktes können die Theater der benachbarten Großstädte Recklinghausen, Bochum und Dortmund und das Westfälische Landestheater in Castrop-Rauxel besucht werden.

In Recklinghausen werden seit 2015 wieder Schultheatertage ausgelobt, die im April stattfinden. Sollte sich dieses Angebot verstetigen, ist bei entsprechendem Kursschwerpunkt eine Teilnahme erwägenswert.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Konzerte, Opern und auch Musicals in den nahegelegenen Konzerthäusern der Städte Recklinghausen, Dortmund, Bochum und Essen zu besuchen.

 

 

 

TKM - Schwerpunkt Kultur am THG

 

„Von wem die Musen berichten werden, der wird leben.“ (Tibull)

 

TKM steht für den Zusammenschluss der Fächer Theater (Literatur), Kunst und Musik.

 

TKM steht für ein kulturelles Programm am THG, in welchem die Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Begabungen entdecken und ausbauen können. Hier kann man ausprobieren, präsentieren, darstellen, inszenieren, kreieren, schreiben, gestalten, malen, zeichnen, musizieren und komponieren.

 

TKM steht für handlungs- und produktorientiertes Lernen. Gemeinsam können die Lernenden mit ihren individuellen Fähigkeiten und Stärken ein großes Projekt verwirklichen. Theaterstücke, Sketche, Hörspiele, Filme, Lieder, Musiktheater, Kunst-Ausstellungen…

 

Nicht zuletzt steht TKM auch für Applaus, Anerkennung, Gemeinschaft, Kreativität und Spaß!

 

In Übereinstimmung mit dem Schulprogramm des THG setzen sich die Mitglieder des Kulturbereichs das Ziel, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, selbstständige, eigenverantwortliche, selbstbewusste, sozial kompetente und engagierte Persönlichkeiten zu werden.

Der Konferenz der Kurslehrkräfte des TKM-Bereichs kommt die wichtige Funktion zu, die sprachlichen, künstlerischen und musikalischen Fähigkeiten der Lernenden zu entwickeln und ihre Kreativität zu fördern.

Wichtige Kompetenzbereiche, die sich auch in den Curricula der Fächer Literatur, Kunst und Musik wiederfinden, sind die der Reflektion und Produktion.

Angestrebt wird grundsätzlich bei allen kulturellen Projekten eine öffentliche Form der Präsentation. Neben einer Aufführung auf der schuleigenen Bühne in der Aula sind auch Ausstellungen im Schulgebäude oder eine Präsentation über Internetplattformen denkbar.

 

Das ganze Konzept gibt es hier zum Download (LINK PDF-KONZEPT – folgt noch)

 

 

 

 

 

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Kultur von Klasse 5 - Q2

 

Text folgt.

 

 

 

 

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Kunstvoll gestalten...

 

Kunstunterricht gehört zu den vielfältigsten zu belegenden Schulfächern und besteht aus den beiden großen Säulen künstlerisches Arbeiten und Kunstgeschichte.

 

In der Produktion, also in praktischen Anteilen, können die Schülerinnen und Schüler entwicklungspsychologische Prozesse in Gang setzen indem sie ihre innere Welt nach außen bringen und somit Dinge und Ereignisse verarbeiten. Zudem werden Kreativität und Problemlösekompetenzen angeregt, welches in vielen zu erlernenden Berufen oberste Priorität hat.

 

In der Rezeption, also in theoretischen Anteilen, bekommen die Schülerinnen und Schüler Zugang zu kulturellem Erbe sowie zu geschichtlichen Ereignissen. Zudem fördert sprachlich basiertes Analysieren die Sprachentwicklung. Ein weiterer Aspekt ist der kritische Umgang mit Bildwelten, welches besonders in unserer heutigen Welt, in der wir von Bildern tagtäglich umgeben sind, wichtig ist.

 

 

 

 

 

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Musik machen...

 

Das Fach Musik kann und soll wesentliche Beiträge leisten hinsichtlich erzieherischer, ästhetischer und speziell musikbildender Aufgaben. Der einzelne Mensch mit seinen Stärken, Begabungen, Eigenarten und Schwächen steht dabei genauso im Fokus (musik-) pädagogischer Bemühungen, wie die Förderung seiner kooperativen und sozialen Fähigkeiten.

Der allgemeinbildende Musikunterricht in den Klassen und Kursen dient der Erarbeitung musikspezifischer Kompetenzen im Sinne des Kernlehrplans. Sowohl handlungsbezogene als auch musikalisch-ästhetische Fähigkeiten werden in individueller kreativer Tätigkeit angebahnt und realisiert. Es ist der Ort des Ausprobierens, Überprüfens, Reflektierens und Beurteilens in unterschiedlichen fachlichen und sozialen Kontexten.

 

Die Ensembles im AG-Bereich (LINK AGS) sind primär der Ort des gemeinsamen Musizierens, der gemeinsamen zielgerichteten Probenarbeit sowie der Konzerte und Aufführungen.

Neben Chor und Orchester werden immer wieder neue Arbeitsgemeinschaften sowie musikalische Projekte angeboten. Aktuelle Informationen zu den AGs und Projekten sind unter News (LINK NEWS) zu finden.

 

Ziel ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für die aktive Teilnahme am musikalischen Schulleben zu motivieren und ihre Begabungen individuell zu fördern. Das Interesse an Kunst, Musik und Theater als Grundpfeiler unserer Kultur soll geweckt werden.

 

 

 

Aktuelles/News

 

+++ „Konzert: Musischer Weihnachtsmorgen“ +++

Am Mittwoch, 21. Dezember 2016, wird es wieder einen „Musischen Weihnachtsmorgen“ für die Jahrgänge 5 und 6 in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums geben.

 

Beginn: 11 Uhr (Eintritt frei)

 

Wie in jedem Jahr werden alle 5ten und 6ten Klassen des THG ihre Ergebnisse aus dem Musikunterricht vortragen. Als besondere Gäste werden die Sängerinnen und Sänger des Oberstufenchors S.O.S. erwartet.

Natürlich werden auch Weihnachtslieder gesungen.

Für jeden ist etwas dabei.

 

 

+++ „Lehrertheater“ +++

In 2017 soll es ein neues Stück geben, über das bereits Spekulationen im Umlauf sind. Zu erwarten ist wieder fröhliches Theater, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

 

 

THEATER Projekte

 

+++ „Die Rotzis“ +++

Seit Beginn des Schuljahres proben ca 25 Kinder der Jahrgänge 5 bis 7 das Stück „Aladin und die Wunderlampe“ in einer modernisierten Fassung von Ute Kranz. Diese bettet das bekannte Märchen in eine Rahmenhandlung ein. In dieser übernachtet eine Schulklasse gemeinsam mit der missmutigen Lehrerin auf einem alten Dachboden. Als ein Gewitter alle am Schlafen hindert, beschließen die Kinder kurzerhand ein Theaterstück zu inszenieren und beginnen Aladin und die Wunderlampe zu spielen. Alle sind eifrig dabei, wenn darum geht die abenteuerliche Rettung der Prinzessin –und ihres Hündchens – in die Wege zu leiten und den bösen Zauberer und seinen Gehilfen zu besiegen.

 

 

+++ „Die Ratten“ +++

Stürmisch geht es zu in den Proben der Ratten, denn die Schülerinnen und Schüler haben sich mit „Der Sturm“ – wieder einmal – für ein Drama von William Shakespeare entschieden, wenn auch mit leichten Veränderungen. Auf der magischen Insel der leicht esoterisch angehauchten Magierin Prospera strandet eine Gruppe Schiffbrüchiger. Die Überlebenden sind Angehörige eines Großkonzerns, die während einer feucht-fröhlichen Betriebsfeier mit ihrem Schiff gesunken sind, während sie sich noch über Renditen und die nächsten Firmenübernahmen gefreut haben. Doch nicht ein böses Schicksal hat ihr Schiff untergehen lassen, sondern Prospera mit dem Luftgeist Ariel. Ein Teil der Manager hatte Prospera nämlich vor langer Zeit mit unfairen Mitteln aus der Firma gedrängt, da sie begonnen hatte, das Credo von Gewinnmaximierung im jeden Preis infrage zu stellen. Dass die Zauberin jedoch nicht im Meer ertrunken war, wie die Manager es geplant hatten, sondern gerettet wurde und sie nun in der Hand hat, beschert den Damen und Herren eine ungemütliche Zeit auf der vermeintlich idyllischen Insel, auf der der missratenen Caliban nicht die einzige Gefahr darstellt. Doch vielleicht kann die Liebe auf den ersten Blick, die zwischen Prosperas Tochter Miranda und Ferdinand, dem Sohn des Firmenchefs entbrennt, die Parteien ja noch miteinander versöhnen.

 

+++ „TKM-Differenzierungskurs Jg. 9“ +++

Im TKM-Kurs wird im Jahrgang 9 ein Theaterstück aufgeführt. Dazu erproben wir im Vorfeld verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Neben theaterpädagogischen Lockerungs- und Körperspannungsübungen arbeiten wir an unserer Stimme und der peripheren Wahrnehmung auf der Bühne. Konkrete Inhalte waren bisher die foglenden: Am Beispiel von Heinz Erhardts "Die Made", haben wir gestaltendes Sprechen erprobt. Erfahrungen im chorischen Sprechen und Agieren haben wir mit dem "Zickenduell" aus Bertholt Brechts "Dreigroschenoper" gesammelt. Anhand kleiner Sketche erproben wir gerade, wie die Veränderung des Kontextes sich auf die Wahrnehmung und Gestaltung eines Stückes auswirkt. Ist es ein Unterschied, ob ich die gleiche Situation im Supermarkt oder im Wilden Westen gestalte? Anschließend wollen wir uns noch in kleinen Sequenzen mit dem Schattentheater und den Möglichkeiten des Schwarzlichttheaters beschäftigen, bevor wir dann ein Stück auswählen. Dieses soll dann mit den erprobten Gestaltungsmitteln inszeniert werden.

 

+++ „TKM-Differenzierungskurs Jg. 8“ +++

Der TKM-Kurs der Jahrgangsstufe 8 plant und realisiert gerade Hörspiele. Nicht nur die Story, sondern auch die wichtige Geräusch- und Musikkulisse werden hier selbst geschrieben und gestaltet. Natürlich wird das fertige Produkt dann auch aufgenommen.

 

 

 

MUSIK Projekte

 

+++ „S.O.S.“ +++

Zur Zeit ist der Chor sehr weihnachtlich eingestellt. Mit „Magic is the Christmas Day“ (Arrangement: Carsten Gerlitz) probt der Chor gerade ein amerikanisches Weihnachtslied. Die Dreistimmigkeit ist gerade für die zahlreichen Neuzugänge eine schöne Herausforderung. Zu hören gibt es dieses wunderschöne Stück am 21. Dezember beim „Musischen Weihnachtsmorgen“ der Erprobungsstufe.

 

+++ „B:Funky“ +++

Nachdem die St. Martins-Feier am AWO-Kindergarten erfolgreich musikalisch unterstützt wurde, widmet sich das Orchester nun wieder der eigenen Literatur zu. Auf dem Programm stehen zur Zeit „Down by the Riverside“ und „Phantom der Oper“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theater spielen…

 

„All the world’s a stage“ hat der große Dramatiker William Shakespeare bereits im 16. Jahrhundert gewusst und daran hat sich nichts geändert.

Beim Theaterspielen werden alle wesentlichen kulturellen und sozialen Fähigkeiten gefordert und gefördert, denn nur so kann der Auftritt im Team gelingen: Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Gedächtnis, sprachlicher und körperlicher Ausdruck, Präsenz im Auftritt, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Fantasie, Emotion, kulturelles Wissen, soziale Erfahrung, geistige und körperliche Beweglichkeit.

Theaterspielen macht Kindern also nicht nur Spaß, sondern bietet die Möglichkeit, immer neue Erfahrungen mit sich selbst und anderen zu sammeln. Wir erarbeiten hier Techniken, die Kinder befähigen, immer selbstständiger ihre Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern und durch Mimik, Gestik und Sprache unterschiedliche Empfindungen zu auszudrücken. Indem sie als Spieler in neue Rollen schlüpfen, nehmen Hemmungen ab, sprachliche Unsicherheiten können ausgeglichen werden und Selbstbewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung werden gestärkt. In einer geschützten Atmosphäre kann man unterschiedliche Rolle ausprobieren, Grenzen austesten und Emotionen ausleben. Stille Kinder lernen laut und deutlich aufzutreten, burschikose Kinder lernen, sich auch mal zurückzunehmen.

Wir erkunden unterschiedliche Formen des Theaters, den Einsatz von Musik, Videosequenzen, Tanz oder choreografischen Elementen. Dies alles kann nur gelingen, wenn die Kinder sich aufeinander einlassen und verlässlich agieren. Somit ist Theater immer auch Teamwork, auch die Hauptrolle ist alleine hilflos und aus der kleinsten Rolle kann ich einen unvergesslichen Moment machen. Dies alles vor Publikum zu präsentieren, fördert das Selbstvertrauen ungemein und vielleicht ist man beim nächsten Referat schon gar nicht mehr so aufgeregt.

 

Hier am THG bereiten gleich VIER Theatergruppen verschiedene Stücke vor: Neben den etablierten Theater-AGs (LINK AGs) gibt es in diesem Jahr wiedermal das amüsante Lehrertheater und das großartige Tanztheaterprojekt.